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Grundlegende Infos und Daten zum VW ID. BUZZ


Joaquin
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Beim VW ID. BUZZ handelt es sich um einen Elektro-Microbus, welches sich stilistisch am ersten VW-Buss dem VW Typ 2 T1 aus dem Jahr 1950, gerne auch VW-Bulli genannt, orientiert. Basieren wird der VW ID. BUZZ auf den Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) und trägt u.a. auch den internen Namen VW ID. 7. Ausgestattet wird der VW ID. BUZZ mit zwei Elektromotoren, welche zusammen eine Leistung von 275 kW (374 PS) erreichen werden und dabei eine Reichweite von bis zu 600 km erreichen soll. Die Länge des VW ID. Buzz wird 4,942 Meter sein und dabei 1,976 Meter breit und 1,963 Meter hoch. Durch den fehlenden Verbrennermotor, soll der VW ID. BUZZ innen so viel Raum bieten wie der VW T6.

Anstatt eines Armaturenbrettes werden die wichtigen Informationen mittels Augmented Reality in das Sichtfeld des Fahrers auf die Straße projiziert. Anstatt eines Radios und Infotainment-Systemes gibt es ein herausnehmbares Tablet, mit welchem man ähnlich wie bei Tesla alles im Fahrzeug steuern kann, wie z.B. die Heizung und welches ebenso auch zur Navigation dient.

Der VW ID. BUZZ hat ein Lenkrad, wo man mittels Touchpad u.a. Blinker, Licht, Hupe usw. steuern kann. Zudem kann es in das Armaturenbrett versenkt werden um den Einstieg zu erleichtern oder um beim automatisierten Fahren, den Sitz bequem zu den hinteren Passagieren umdrehen zu können.

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(Bildquelle: Volkswagen AG)

Bildschirme sollen sich in der Mittelkonsole und den Lehnen der ersten und zweiten Sitzreihe befinden. Die Rückspiegel werden durch Kameras ersetzt, ebenso wie der Rückspiegel. Die Tiptronic-Fünfstufen-Automatikwird durch einen Joystick Steuerung ersetzt. Auch soll es einen transparenten Kunststoff-Wageninnenboden, durch den man die darunter befindliche Aluminiumfläche sehen kann.

Fraglich bliebt, ob die Ausstattungslinie des VW ID. BUZZ spartanisch bleibt wie beim VW ID. 3 oder doch üppig ausfallen wird, wie beim derzeitigem VW-Buss/Multivan.

Hier die Übersicht der bisher bekannten Daten:

  • MEB-Plattform - Modulare E-Antriebs-Baukasten
  • Sitzplätze: bis zu 8 Sitzplätze
  • Leistung: in der höchsten Leistungsvariante 275 kW (374 PS) - Heckmotor mit 150 kW
  • Motoren: 2 (einer pro Achse - Vorder- und Hinterachse - und damit Allradangetrieben)
  • Beschleunigung: 0 - 100 km/h in knapp 5 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 160 km/h (abgeregelt)
  • Akkukapazität: 45, 58 oder 77 kWh (wie beim VW ID.3 bzw. 83 und 111 kWh nach älteren Angaben
  • Reichweite: bis zu 600 km (NEFZ) - 330 bis 550 Kilometer nach WLTP
  • Aufladung: induktiv oder per Ladesäule - bis zu 125 kW an Ladesäule (in 30 bis zu 290 km Reichweite aufladbar)
  • Räder: 22 Zoll
  • Radstand: 3,30 Metern
  • Kofferraumvolumen: vorne 200 Liter + hinten zwischen ca. 660 und 4600 Liter
  • Länge: 4,942 Meter
  • Breite: 1,976 Meter
  • Höhe: 1,963 Meter
  • Scheinwerfer und Beleuchtungsanlage: LED-Technik
  • Assistenstechnik: vier Laserscanner und mehrerer Radar- und Ultraschallsensoren
  • Armatur: Head-Up-Display
  • Teilautonomes Fahren Stufe 3 ab 2022 - Teilautonomes Fahren Stufe 4 ab 2025
  • Lieferwagenversion: ID. BUZZ Cargo
  • Preis ca 40.000 bis 50.000 Euro in der Grundbasis
  • Auslieferung: ab 2022
  • Allradantrieb: ab 2024
  • Auslieferung USA: ab 2023 (Langversion des VW ID. BUZZ)
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  • 11 months later...

Die Auslieferung der ersten VW ID. BUZZ ist für das dritte Quartal 2022 geplant und es soll drei Varianten geben. Zum einen den ID.Buzz als Privatfahrzeug, den ID.Buzz Cargo als Nutzfahrzeug und gemeinsam mit dem Joint-Venture Partner ARGO AI das autonome Shuttle für Städte, den ID.Buzz AD. Letzteres soll es als eine weitere Version für die USA dann geben und sicher einen längeren Radstand haben. Dabei soll es sich um einen Sechssitzer handeln, bei welchem die einzelnen Sitze für den Ridepooling-Dienst, einzeln zugänglich sein sollen. Inwiefern es diesen oder auch weitere VW ID. BUZZ mit unterschiedlich langen Radständen geben wird, ist noch nicht bekannt.

Neue Berichte erwähnen wieder die 111-kWh-Batterie, was dann eine Reichweite von 600 Kilometer, auch nach WLTP nahelegen würde. Bisher gilt dieser Wert nur für NEFZ, aber dank neuerer Akkutechnik, könnte man nun diesen Wert auch laut WLTP erreichen.

Für den Einstieg für den Privatmarkt geht man davon aus, dass auch gleich die größtmögliche Batterie verbaut wird, da dies auch so im privaten Markt bei dieser Fahrzeuggattung erwartet und verlangt wird. Die Cargo Version des VW ID. BUZZ dagegen könnte für den innerstädtischen Handwerker- und Liefereinsatz mit einer kleineren Batterie hergestellt werden, womit man den VW ID. BUZZ Cargo dann auch preisgünstiger produzieren und effektiver in den Markt bringen werden kann. Denn am Ende wird nur ein gutes Design nicht darüber entscheiden, ob der VW ID. BUZZ Cargo sich gut an Gewerbetreibende verkaufen kann. Da wird man genau auf die Kosten schauen.

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