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Beiträge von osmosebus

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 28. Januar 2026 um 22:06
    Ford Explorer und Capri bekommen neue LFP-Batterie - electrive.net
    Ford Europa hat Verbesserungen für den Explorer und Capri angekündigt. Beide MEB-Modelle bieten dank eines neuen LFP-Akkus und eines verbesserten
    www.electrive.net

    Das dürfte Motor/Batterie-technisch ziemlich das sein, was in den neuen Buzz-Einstiegsvarianten (Freestyle / Pure (wenn es dabei bleibt)) kommen dürfte.
    Hoffentlich ist im Buzz noch Platz für ein paar Zellen mehr...

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 16. Januar 2026 um 18:14
    Zitat von Maxi

    Und wie wahrscheinlich ist es nun das mit dem Modelljahreswechsel in diesem Jahr der Buzz auf MEB+ umgestellt wird?

    Ich glaube man sollte hier unterscheiden zwischen Teilen, die sich der Buzz mit anderen MEB-Fahrzeugen teilt (also vor allem Batterien, Motoren und Elektronik (Assistenzsysteme, Infotainment)) und Buzz-spezifischen Bereichen.
    Für alles, was in großer Stückzahl für alle MEB-Fahrzeuge produziert wird, ist VW ja gerade dabei die Komponentenproduktion in großem Stil auf MEB+ umzustricken. Da wäre es wohl aufwendiger, wenn der Buzz in Zukunft eine Sonderrolle mit in kleiner Stückzahl produzierten Legacy-Komponenten bekommen würde. Also hier würde ich sagen: sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich was ändern wird. (Wobei das natürlich noch nichts darüber sagt, was konkret dann in den Buzz geschraubt werden wird).
    Bei allem, was nur für den Buzz produziert wird (vor allen Innenraum, aber auch das ganze Thema Camping) wird VW immer vor der Entscheidung stehen, ob man Geld für Verbesserungen in die Hand nimmt oder es einfach wie gehabt weiter laufen lässt. Also hier wohl deutlich größere Unsicherheit, ob die Ankündigungen für "alle" ID-Fahrzeuge am Ende auch für den Buzz gelten werden. Lassen wir uns überraschen...

  • Muss es ein GTX sein oder reicht der Pro?

    • osmosebus
    • 15. Januar 2026 um 22:34
    Zitat von Telemarking

    Kann es eigentlich sein, dass der Wendekreis in einer Richtung kleiner/größer ist als in der anderen Richtung?

    Ja, das ist bei ganz vielen Autos so, insbesondere bei vorne quer eingebautem (Verbrennungs-) Motor mit Differential am Getriebe seitlich daneben. Dann sind die Antriebswellen vom Differential zu den Rädern oft so asymmetrisch, dass sie in einer Einlenkrichtung den Rädern früher in die Quere kommen. Da Elektromotoren inkl. Getriebe viel kompakter sind, sollte es eigentlich einfacher sein, das Differential mittiger zu platzieren, so dass es mit den maximalen Einlenkwinkeln symmetrischer zugeht.

  • Muss es ein GTX sein oder reicht der Pro?

    • osmosebus
    • 11. Januar 2026 um 11:24
    Zitat von bergbus

    ... Dabei wäre es beim Elektroauto so einfach ab einem bestimmten Lenkwinkel zur Schonung der Gleichlaufgelenke einfach den Frontmotor auszuschalten. ...

    Die MEB-Modelle mit Heckantrieb bekommen den kleinen Wendekreis trotz langem Radstand hin indem sie die Vorderräder extrem weit einschlagen, bis in den Bereich, in dem bei den Allradmodelle die vorderen Antriebswellen liegen. Also Motor abschalten reicht nicht, man müsste auch die vorderen Antriebswellen "wegklappen". (Oder realistischerweise auch hinten lenken oder vorne Radnabenmotoren haben.)

  • Polizei fährt ID-Buzz

    • osmosebus
    • 9. Januar 2026 um 22:38
    Zitat von Nuck Chorris

    Das hatte ich noch gar nicht als Argument für die MEBs auf dem Schirm: Endlich wieder luftgekühlte Hecktriebler :D

    So wirklich luftgekühlt ist der Buzz ja nicht.
    Mit einem luftgekühltem T3 war ich im Sommer '97 in Schweden unterwegs. Das war schon sehr besonders mit dem Käfer-Sound im Wald... Aber ein vergleichbares "das hier ist was ganz anderes als die normalen Autos"-Erlebnis hatte ich glaub ich tatsächlich erst wieder als ich das erste Mal eine Runde im Buzz gedreht hab.

  • Der Buzz mit MEB+ ab 2026?

    • osmosebus
    • 9. Januar 2026 um 20:47
    Thema

    ID. Buzz mit MEB+

    AMS schreibt:
    [...über ID.Polo / ID.Cross...]
    "Von den damit verbundenen Verbesserungen bei den Motoren, den Akkus und der Software, die auf einer optimierten Hardware läuft, profitieren nach und nach auch alle anderen ID-Modelle auf dem zum MEB+ weiterentwickelten Elektrobaukasten. Dazu zählen 2026 der ID. Buzz,..."

    Im Neuheitenkalender für 2026 ist das "ID. Buzz Update" für März eingetragen.
    Das ist ja üblicherweise die Zeit, in der das neue Modelljahr vorgestellt wird, das dann im Juli nach den…
    osmosebus
    26. November 2025 um 22:03
  • Polizei fährt ID-Buzz

    • osmosebus
    • 9. Januar 2026 um 11:17

    Die Anfrage an VW war "Wir suchen nach einem Ersatz für unseren luftgekühlten T3, finden aber seit 40 Jahren nichts vergleichbar lustiges."

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 7. Januar 2026 um 20:33
    Zitat von Eurovan

    Und dann noch das Lenkrad vom ID.Polo und ich schlage zu

    :D Mein erster Gedanke war "Oh nein, bloß kein eckiges Lenkrad!" Aber die Tasten sind cool...

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 6. Januar 2026 um 23:57
    Zitat von IDSpaß

    Wie du richtig sagst, hat der ID.7 ein Modul mehr, obwohl er sogar einen kleineren Radstand hat als der ID.Buzz NWB. Der ID.Buzz LWB hat also 25 cm frei. Auf Phantomzeichnungen sieht man, der Akku ist mit 6,5 Modullängen etwa 1,60 m lang. Also wären die 25 cm gut für zwei zusätzliche Module.

    Wenn es demnächst keine Module mehr gibt, wäre der Platz umso flexibler nutzbar. Sollte irgendwas anderes noch im Wege sein, solltest du wissen, der ID.Buzz hat akkunahe eine Legion an Hohlräumen, die völlig ungenutzt sind. Man könnte also wenn man wollte. Und das wären dann mit zwei Modul-Äquivalenten sogar 110 kWh netto.

    D.h. noch lange nicht, dass das gemacht wird. Ich weiß auch darüber nichts. Ich sage nur, was möglich wäre. Wenn du fantasierst, darf ich das auch.

    Das ist alles richtig und technisch möglich. Ich habe mich aber gefragt, was ist angesichts der jetzt schon verfügbaren Informationen wahrscheinlich. Am Ende werden wir uns überraschen lassen, was es wird. Warum ich mir inzwischen relativ sicher bin, dass es vermutlich irgendwie so oder ähnlich wie von mir weiter oben skizziert kommt, liegt an folgendem:

    Die Annahme, wo wir auseinanderliegen, ist die ob der Buzz in Zukunft wie bisher die gleichen Batteriepacks wie die anderen MEB-Modelle bekommt (meine Annahme), oder ob VW in Zukunft ein Spezial-Pack nur für den LWB baut (Deine Annahme).

    Die Batteriepacks werden in Braunschweig zusammengeschraubt und von dort nach Zwickau, Emden und Hannover gebracht und unter die Autos geschraubt. Die Packfertigung ist extrem automatisiert und auf hohe Stückzahlen von wenigen Varianten ausgelegt. Für VW-Verhältnisse ist der Buzz ein Kleinserienmodell (das sich zusätzlich schlechter verkauft als ursprünglich geplant). Ein Buzz-Spezialpack in kleinen Stückzahlen passt nicht in diese Produktionslogik, und man hat sich ja schon dagegen entschieden, als man noch mit höheren ID. Buzz-Stückzahlen rechnete und die Finanzlage bei VW besser war. Warum sollte VW heute anders entscheiden? Zumal im Zusammenhang mit der Umstellung auf die Einheitszelle ja betont wird, dass die neuen Packs äußerlich den alten entsprechen und ohne Änderung an den Autos Plug&Play-mäßig verbaut werden können.

    Zunächst zum SWB: Warum VW hier nicht das 13-Modul-Pack aus dem ID.7 einbaut, obwohl der SWB mehr oder weniger den gleichen Radstand hat, weiß ich nicht. Es könnte sein, dass die verstärkten Radaufhängungen mehr Platz als im ID.7 brauchen, oder Gewichtsgründe, oder es ist einfach günstiger in der Herstellung ist das vermutlich am meisten produzierte Pack zu nutzen, oder man aus modellpolitischen Gründen einen Abstand zum LWB haben wollte, oder eine Kombination aus diesen und womöglich anderen Gründen, die wir nicht kennen. Nur dürfte sich an keinen dieser Gründe in den letzten Jahren etwas geändert haben, deshalb sehe ich keinen Grund, warum VW jetzt eine andere Abwägung treffen sollte.

    Zum LWB: Ja, die 25cm mehr Radstand entsprechen ziemlich genau einer Modulbreite, es ist also grundsätzlich Platz für zwei Module mehr als beim SWB (also mindestens 14, falls in den SWB doch 13 wie beim ID.7 passen sollten, sogar 15 beim LWB). Trotzdem hat sich VW für das 13-Modul-Pack aus dem ID.7 entschieden. Und anders als beim SWB, wo ich nicht weiß, wie VW zu der Entscheidung 12 statt 13 gekommen ist, bin ich mir sehr sicher, dass es beim LWB 13 statt 14 oder 15 geworden sind, liegt vor allem daran, dass es das 13-Modul-Pack einfach schon für den ID.7 gab. Wenn die Entscheidung ist zwischen höherer Stückzahl eines bereits produzierten Packs und Entwicklung und Produktion eines zusätzlichen Packs in für VW-Verhältnisse homöopathischen Stückzahlen, werden die nicht lange gerechnet haben.

    Wir werden sehen wie es kommt, aber ich denke die Annahme, die Buzz-Batterie-Packs bleiben (äußerlich) wie sie sind, ist nicht all zu weit hergeholt.

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 6. Januar 2026 um 18:13
    Zitat von IDSpaß

    Aber ist ja alles Glaskugel, denn im Grunde genommen fragt man sich, warum man den LWB Buzz ohne Allrad nicht auflastet und alle vierzehn Module bestückt. Das müssten dann 92 kWh sein und mit der neuen Effizienzsteigerung durch Packdichte 101 kWh. Dann hätte man einen gescheiten Akku.

    Es gibt keine Module mehr, nur noch Zellen im Pack. Und der jetzige Pack mit 13 Modulen ist auch voll, da passt nichts mehr rein*. Vermutlich wäre beim Buzz noch Spielraum für etwas größere Packs (Radstand ist beim SWB wie beim ID.7, beim LWB größer, andererseits ist die Radaufhängung nicht Baugleich, es kann sein, dass die mehr Platz beansprucht). Also der Preis für etwas größere Packs wäre eine Spezial-Lösung nur für den Buzz. Sowas macht VW normalerweise nicht ohne Not.

    *Das BMS in den jetzigen Packs besteht aus zwei Teilen, die genau so lang und hoch wie ein Batteriemodul sind, aber nur halb so breit. Das 12-Modul-Pack im SWB ist 6,5 Modulbreiten lang und die Module sind als 2*6 angeordnet, die BMS-Teile liegen nebeneinander dahinter und füllen den halben Modulplatz auf ganzer Breite. Das 13-Modul-Pack im LWB ist 7 Modulbreiten lang und die Module sind als 6/7 angeordnet, die BMS-Teile liegen im 14. Modulplatz hintereinander auf einer Seite.

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 6. Januar 2026 um 17:21
    Zitat von Fabian

    Warum der alte Motor mit dem kleinen Akku?

    Das ist ein neuer Motor (siehe Link). Der soll den alten APP310 ersetzen.

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 6. Januar 2026 um 15:52

    [Glaskugelmodus-->on]

    Nachdem ja in letzter Zeit so einiges zu MEB+ von VW verlautbart wurde, wage ich mal folgende Prognose bzgl. ID. Buzz:

    • SWB mit APP350 und ca. 62kWh LFP
    • SWB mit APP550 und ca. 87kWh NMC
    • LWB mit APP350 und ca. 67kWh LFP
    • LWB mit APP550 und ca. 95kWh NMC (alles netto)

    Dem liegen folgende Annahmen zugrunde:

    • Der Buzz teilt sich die Batteriepacks weiterhin mit den anderen MEB(+)-Modellen (LWB mit ID.7 / ID. Passat, SWB mit ID.4 / ID. Tiguan und den anderen...), deshalb bleiben die Außenmaße der Packs gleich, denn bei den anderen MEB-Modellen passt nicht mehr rein.
    • Die Umstellung von Modulen auf Cell-To-Pack mit Einheitszelle bringt bei NMC 10% mehr Kapazität.
    • Das Verhältnis NMC zu LFP ist wie beim ID. Polo (52kWh zu 37kWh)

    Dazu wurde an diversen Stellen geschrieben, dass der Innenraum des ID. Polo Vorbild für die Überarbeitung "aller" anderen ID-Modelle 2026 sein soll.

    Also... könnte cool werden...

    [Glaskugelmodus-->off]

  • Der Buzz mit MEB+ ab 2026?

    • osmosebus
    • 24. Dezember 2025 um 16:06

    VWN bastelt ja angeblich an einer eigenen Abwandlung der SSP. Ich vermute ein ganz wesentlicher Punkt dürfte dabei der Laderaum an der Hinterachse sein. Mercedes hat sich bei der Van.EA ja für Frontantrieb entschieden und versucht den Wendekreis wohl mit optionaler Hinterachslenkung in den Griff zu bekommen. Mal schauen, was VWN sich ausdenken wird. Für Transporter dürften Radnabenmotoren hinten ein ganz cooles Konzept sein um Laderaum, Traktion und kleinen Wendekreis unter einen Hut zu bekommen. Gleichzeitig geht's dabei ja auch immer sehr um Kosten, und dann ist man schnell bei Stückzahlen und Gleichteilen und eher keiner Transporter-Spezialtechnik...
    Es bleibt spannend...

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 12. Dezember 2025 um 18:54
    Seat eröffnet Batterie-Montage in Martorell - electrive.net
    Seat und Cupra haben ihr Batteriesystem-Montagewerk in Martorell eingeweiht. Dort werden bis zu 300.000 Batteriesysteme pro Jahr für die in Spanien gebauten
    www.electrive.net

    Auf den Bildern sieht man MEB-Batterie-Packs mit Einheitszellen drin.

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 1. Dezember 2025 um 22:08
    Zitat von Eurovan

    Wieviel Reichweite könnte das werden?

    Gibt es schon ein Modell mit Tastenlenkrad?

    Also die Rückkehr zu Tasten am Lenkrad wurde ja seit Längerem angekündigt, ist bei den Verbrennern ja auch schon erfolgt. Nur bei den ID-Modellen steht sie noch aus. Skoda hatte immer Tasten, auch bei den MEB-Modellen.

    Bei der Reichweite ist die Antwort halt immer "Kommt drauf an...".
    Die Umstellung von Modulen auf Cell-to-Pack wird wohl nur wenige Prozent mehr Kapazität bringen. Aber...

    • Ein Update bei der Zellchemie könnte auch noch etwas bringen.
    • Grundsätzlich wären wohl auch etwas größere Packs möglich. (Bisher werden ja die gleichen Packs wie in den anderen MEB-Modellen eingebaut, aber das LWB-Pack passt ja offensichtlich auch in den ID.7, der den Radstand vom SWB hat. Aber dass VW nur für den LWB ein größeres Pack in kleinen Stückzahlen produziert und das Gewichtsproblem damit weiter verschärft, glaub ich eher nicht.)
    • Mit den neuen Packs braucht es auch ein neues BMS und Thermomanagement. Das wird auf die (Schönwetter-) WLTP-Reichweite vermutlich eher wenig Einfluss haben, aber wenn bei ungünstigen Bedingungen die Ladeleistung weniger stark reduziert wird und der Verbrauch weniger stark ansteigt, wäre das ja auch viel wert. (Bisher war das ja recht effektiv, wenn VW die Ursprungs-MEB-Komponenten überarbeitet hat. Beim letzten Buzz-Update mit APP550 ist die Reichweite ja viel stärker gestiegen als es die Batterievergrößerung von 77 auf 79kWh hätte vermuten lassen.)
    • Ich vermute die größten Fortschritte beim Thema Reichweite wird es bei den "kleinen" Varianten Pure und Freestyle geben. Zum einen dürfte die Kapazität merklich steigen, wenn sie genauso große Packs wie bei den "großen" Varianten komplett mit LFP-Zellen füllen, zum anderen ist ja ein Nachfolger für den alten APP310-Motor angekündigt (und neues BMS und Thermomanagement wird es auch hier geben). Wenn hier die Reichweite einen Sprung machen würde von "eigentlich zu knapp, aber für bestimmte Nutzungsprofile reicht es" zu "überschaubare Komforteinbußen auf der Langstrecke", dürfte das dem Buzz-Absatz sehr gut tun...

    [Glaskugelmodus-->off]

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 29. November 2025 um 17:54

    Noch mal zur Einheitszelle...

    Das Konzept vom jetzigen MEB ist ungefähr zehn Jahre alt. Die Annahmen, die man damals hatte, haben sich nur zum Teil erfüllt.

    • Der Erfolg von LFP war nicht absehbar, man ging davon aus, dass der begrenzende Faktor der Batteriegröße immer der Preis bleiben würde und nicht Gewicht und Volumen. Deshalb erschien es sinnvoll, unterschiedliche Reichweiten zu unterschiedlichen Preisen anzubieten, indem man unterschiedlich viele der baugleichen Module ins Batteriepack steckt. In jedem Modul stecken 24, aus heutiger Sicht eher kleine Zellen.
      Natürlich wäre es denkbar, auch LFP-Zellen in Module zu stecken, aber die Portionierbarkeit durch Modulbauweise würde dann natürlich ihren Sinn verlieren.
    • Man ging davon aus, dass die Batterien sehr viel weniger lange als das Auto halten würden, die Zellen eines Autos gleichmäßig altern würden, und dass es ein realistisches Szenario sein würde, dass eine VW-Werkstatt ein (halb) altes Auto mit neuen Batterien ausstattet. Deshalb wollte man eine an die VW-Werkstattlogistik angepasste Architektur, bei der die Module die kleinste wechselbare Einheit sind.
      Heute hat sich herausgestellt, dass die Batterien sehr viel länger halten als befürchtet, und dass wenn es Probleme mit der Batterie gibt, sie fast immer nur einzelne Zellen betreffen. Dass es einmal spezialisierte Werkstätten geben würde, die auf Zellebene diagnostizieren und reparieren würden, hatte man vor zehn Jahren nicht auf dem Zettel, und so sind die Module nicht auf Reparierbarkeit ausgelegt. In der Regel braucht man deshalb ein neues Modul mit 24 Zellen, wenn es theoretisch auch eine neue Zelle getan hätte.
    • Auch wenn sie bei VW die Bedeutung von Thermomanagement früher als einige andere verstanden hatten, ist die Modulbauweise nicht optimal, wenn es darum geht, mit der Kühl-/Heizflüssigkeit möglichst dicht an die Zellen ran zu kommen.

    Mit der Einheitszelle macht VW jetzt das, was viele andere Hersteller in den letzten Jahren auch schon gemacht haben, nämlich sich von der Modulbauweise verabschieden und die Zellen direkt ins Batteriepack zu stecken und dann "volle" Packs wahlweise mit LFP- oder NMC-Zellen anzubieten. Die Besonderheit von VW ist aber, dass sie nicht eins der üblichen, am Markt verfügbaren Zellformate einbauen wollen, sondern ein eigenes Format designed haben, von dem sie glauben, dass es besser als alle bisher verfügbaren an den Einsatz in der Automobilindustrie angepasst ist. (Einzelheiten siehe Link oben im Beitrag von Nuck Chorris)

    Konkret für den ID. Buzz dürfte die Umstellung bedeuten

    • für die Varianten mit großer Batterie (79kWh / 86kWh)
      • weiterhin NMC
      • durch die größere Packungsdichte vermutlich etwas höhere Kapazität (bei womöglich etwas höherem Gewicht)
      • durch besseres Thermomanagement vermutlich stabilere Ladeleistung bei ungünstigen Bedingungen, durch flacher verlaufende Ladekurve etwas kürzere Ladezeiten bei weiterhin maximal 200kW (400V x 500A)
    • für die Varianten mit kleiner Batterie (Pure, Freestyle)
      • Umstellung auf LFP
      • Batterie dann vermutlich günstiger, schwerer, unempfindlicher, langlebiger

    Die Umstellung des MEB auf die Einheitszelle und die eigene VW-Zellproduktion sind also zwei unterschiedliche Geschichten aus jeweils eigenen Motivationen, die nur insofern zusammenhängen, als dass die Umstellung passiert sein muss, bevor VW anfängt die eigene Batterieproduktion hoch zu fahren um dann nach und nach zugekaufte Zellen durch selbst produzierte zu ersetzen (was auch nur bis zu einem gewissen Grad geplant ist).

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 27. November 2025 um 22:19
    Zitat von Nuck Chorris

    Wishful thinking.
    Ich folge PowerCo auf LinkedIn und die Trommeln beim kleinsten Baufortschritt. Von Prodiktionsbeginn in Salzgitter habe ich da noch nix gelesen. Daher glaube ich noch nicht an die Einheitszelle ab Sommer 2026. Schön wäre es für den Konzern natürlich.

    Die Zellen werden (zu Anfang) sicher nicht aus Salzgitter kommen. Aber das Konzept mit der Einheitszelle ist ja gerade nicht ein proprietäres VW-Format, das nur in den eigenen Fabriken hergestellt wird, sondern im Gegenteil ein Standard, der sich in (mehr oder weniger) jedes Konzernfahrzeug schrauben lässt und deshalb mit großem Volumen billig eingekauft werden kann. Die jetzigen Lieferanten (CATL, LG, Samsung, SKI,...) werden kein Problem haben das Format umzustellen, und dass VW innerhalb eines Jahres die gesamte MEB-Produktion auf Cell-To-Pack mit Einheitszelle umstricken will macht schon Sinn. Einerseits wegen großer Einkaufsvolumen, andererseits ist es die Voraussetzung dafür, die Fahrzeug-Produktion nicht vom der eigenen Batterie-Produktion abhängig zu machen.

  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 26. November 2025 um 22:31

    Vermutlich zu erwarten

    • neue Batteriepacks mit Einheitszelle statt Modulen
      • vermutlich etwas mehr Kapazität / Reichweite
      • 400V bleibt, also weiterhin maximal 200kW Ladeleistung, aber wenn die länger gehalten wird trotzdem etwas kürzere Ladezeiten
    • Ersatz für APP310 bei Pure und Freestyle
    • neue MIB-Version (incl. Campingmode?)
    • Tasten an Lenkrad und unter Display (?)
    • schickere Innenverkleidung (?)
    • Camping-Light-Version (Klappbett, aber eher kein Aufstelldach) (?)
  • ID. Buzz mit MEB+

    • osmosebus
    • 26. November 2025 um 22:03

    AMS schreibt:
    [...über ID.Polo / ID.Cross...]
    "Von den damit verbundenen Verbesserungen bei den Motoren, den Akkus und der Software, die auf einer optimierten Hardware läuft, profitieren nach und nach auch alle anderen ID-Modelle auf dem zum MEB+ weiterentwickelten Elektrobaukasten. Dazu zählen 2026 der ID. Buzz,..."

    Im Neuheitenkalender für 2026 ist das "ID. Buzz Update" für März eingetragen.
    Das ist ja üblicherweise die Zeit, in der das neue Modelljahr vorgestellt wird, das dann im Juli nach den Werksferien in Produktion geht.

  • Sicherheit 3. Sitzreihe

    • osmosebus
    • 13. Oktober 2025 um 17:26

    Ich vermute mit "hochfeste Bereiche" ist hier die Verwendung von hochfesten Stählen gemeint. In diesem Zusammenhang ist es ein Hinweis für Retter*innen, welches Werkzeug gebraucht wird, um die Karosserie an diesen Stellen zu öffnen. In der Konstruktion geht es dabei auch weniger um Sicherheit als um Gewichtsersparnis. Ein weniger festes aber dafür etwas dickeres Blech würde es crashtechnisch genauso (oder besser) tun, wäre aber schwerer.

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