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Effizienz-Betrachtungen BEV vs. Verbrenner - auch monetär

  • Bollenhut
  • 21. November 2025 um 07:29
  • Bollenhut
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    • 21. November 2025 um 07:29
    • #1

    Moin!

    Jeder von uns ist ja immer wieder in "weltanschauliche Diskussionen" mit Verbrenner-Fans involviert - geht zumindest mir so.

    Dazu haben sich bei mir im Laufe der Zeit einige einfache und eingängliche "Totschlag-Argumente" pro BEV herauskristallisiert, die ich hier mal kurz und knapp zusammenfassen will. Ergänzungen, Neubetrachtungen, Interpretationen = welcome ;)

    1.

    Zuerst mal meine gerne verwendete Schockerzahl für BEV-Unerfahrene und BEV-Kritische, mit der meistens erstmal Ruhe ist: seit fast sechs Jahren fahren wir unseren Seat Mii electric. Im Sommer mit rund 10 kWh/100km, meine Ansage: mit unserem Mii fahren wir mit Energiekosten von einem Euro pro 100 km. Uff, Ruhe. Argumentation: entgangene Einspeisevergütung pro kWh der PV = rund 10 Cent x 10 kWh = 100 Cent/1Euro. Wenn Verbrennerfans hören, dass wir 100 km für einen Euro fahren, sorgt das zuerst für absolut ungläubiges Staunen - recht so!

    2.

    Wenn die (momentane) Technik es erlauben würde, den Energiegehalt z.B. meines T4-Tanks mit 90 Litern Diesel als elektrische Energie zu speichern, entspräche diese Kraftstoffmenge ca. 900 kWh. Bei großzügig angenommenen 30 kWh Verbrauch meines Buzz komme ich mit der Energiemenge von 90 Litern Diesel dann 3000 km. Mit 90 Litern Diesel bei ähnlichen Einsatzbedingungen beim T4 eben nur 900 km. Hier zeigt sich zum ersten Mal der sich durchziehende Faktor von ca. DREI zwischen BEV und Verbrenner, der immer wieder auftaucht. Dieses Reichweitenbeispiel mit dem gleichen Energieeinsatz verdeutlicht sehr anschaulich den enormen Vorteil eines BEV, resultierend aus dem ca. drei mal höheren Wirkungsgrad einer E-Maschine ggü. einer Wärmekraftmaschine - das wissen die meisten Verbrennerfans nicht = schnelles und gutes Argument. Unser Problem ist halt einfach die (noch) viel zu geringe und damit unzulängliche Speicherfähigkeit elektrischer Energie. Aber die Welt dreht sich ja weiter und da kommt (hoffentlich bald) noch viel mehr.

    Angesichts dieser Relation, sprich der um den Faktor DREI besseren Umsetzung von zugeführter Energie in effektive Bewegungsleistung ist die aktuelle Fahrstrombepreisung einfach eine Frechheit und meiner Meinung nach Ausbeutung!

    Wenn ich mit dem Energie-Äquivalent von 3 Litern Diesel meinen nochmals schwereren Buzz über 100 km betreibe, entspricht dies ca. einem Kraftstoffpreis von 4,50 bis 5 Euro. Bei angenommenen durchschnittlichen kWh-Preisen von z.B. 45 Cent (Mix aus Hausstrom und Schellladerpreisen) zahlen wir allerdings für die gleiche Energiemenge um die 13 Euro - Frechheit.

    Umgekehrt gerechnet müsste auf Basis des Energieverbrauchs unseres BEV von beschriebenen 30 kWh/100 km umgerechnet auf Kraftstoff/Diesel (4,50 -5 Euro) der Fahrstrompreis bei 15 bis 16,7 Cent liegen. Mittelfristig muss also für eine energieverbrauchs-äquivalente Bepreisung der beiden Energieträger der Fahrstrom bei 20 Cent oder darunter liegen. Genau DAS würde der E-Mobilität den erforderlichen Schwung bescheren. Und hier sind wir wieder beim eingangs erwähnten Faktor DREI zwischen eigentlich richtiger Bepreisung (um die 15Cent) und tatsächlicher Preisrealität (um die 45Cent) für die kWh Fahrstrom.

    Fazit: wir sind mit einem BEV zwar absolut immer noch günstiger, aber relativ nach wie vor VIEL zu stark belastet - Faktor DREI.

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    Gruß

  • Fuzz
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    • 21. November 2025 um 08:12
    • #2

    Die Argumente sind ja immer von der individuellen Situation abhängig - Lademöglichkeiten, Fahrstrecken etc. Ich kann nur sagen: Es ist Ende November und wir haben unseren Fiat seit Februar für weniger als 10 Euro geladen - dank PV-Anlage, Tibber und einigermaßen kurzer Fahrstrecken. Mit dem Buzz wird das kommendes Jahr etwa ähnlich sein.

    Viel entscheidender für mich ist aber: Ich hab keinen Bock mehr auf Diesel oder Benzin. Ich will schon seit zwei Jahren einen ID Buzz (oder mindestens ein 2. E-Auto). Wenn ich an einer Straße laufe, fällt mir insb. jetzt im Winter der Gestank von Verbrennern auf. Der Diesel ist für die Kurzstrecken zum Fußballplatz (der leider nicht per Fahrrad zu erreichen ist) oder sonst im Umkreis eh nicht effizient.

    An der Schnellladesäule werde ich den Buzz laden, wenn ich all Quartal mal einen Kunden irgendwo in Deutschland besuche, wir übers Wochenende wegfahren oder eben in Urlaub. Klar bin ich ein Fan von günstigerem Fahrstrom (und gespannt auf das, was die Bundesregierung jetzt plant...), aber für mich persönlich ist bei diesen wenigen Ladevorgängen pro Jahr ziemlich unerheblich, ob ich nun 52 Cent bezahle oder 42, pro kWh...

    Kurzum: Ich brauch kein "Totschlag-Argument". Mir reicht die persönliche Überzeugung. Und klar hoffe ich, dass E-Mobilität für immer mehr Menschen überzeugend ist.

  • StefanK
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    • 21. November 2025 um 09:19
    • #3

    Dann wird von der Verbrennerseite schnell das Argument kommen, daß "Elektromobilität nur etwas für die wohlhabenden Eigenheimbesitzer" sei. Also schön noch etwas Neid als Hilfsargument herangezogen.

    Bollenhut hat schon recht: Wenn E-Mobilität für jeden in D wirklich möglich und auch wirtschaftlich sinnvoll sein soll, müssen diese Piratenpreise bei Schnellladern runter.

    Ob die aktuelle Regierung dies aber als Priorität erkennt ? Ich habe da so meine Zweifel.

    Daher bleibt momentan nur die private Selbsthilfe. Wir bauen aktuell z.B. aus persönlicher Überzeugung Ladesäulen auf dem Firmenparkplatz, damit alle Mitarbeiter tagsüber günstig zum Selbstkostenpreis laden können. Und unser Hyundai Inster als Firmenwagen mit seinem einstelligen Realverbrauch (ca. 8,5 kWh/100 km) zeigt den MA schön, was elektrisch alles so gehen kann.

    P.S.: Piratenpreise nicht nur bei DC-Ladern. Ich habe vor kurzem in Fürth an einem AC-Lader der Stadtwerke 1,20 €/kWh bezahlt. Man sollte meinen, daß doch gerade die Kommunen ein Interesse an CO2-armem Verkehr haben sollten. Scheint aber die Hoffnung auf fette städtische Einnahmen größer gewesen zu sein.

    ID Buzz LWB, Limonengelb-Weiß, ziemliche Vollausstattung, aber ohne Panoramadach

  • Carcans33
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    • 21. November 2025 um 09:52
    • #4

    Tatsächlich sind die Preise an öffentlichen Ladern aktuell echt ein Argument gegen BEV... Ich kann auf meinem Eigenheim leider keine PV sinnvoll realisieren.... Ich bin aber gespannt was mein Stromanbieter sagen wird, wenn ich dann sobald er da ist meinen BUZZ immerhin für die ~40c zuhause laden werde.... Zumindest immer dann wenn ich eben nicht mit den (von mir geplanten) IONITY Schnellladern laden kann. Die Preise für AC Lader der Stadtwerke sind da irgendwie keine wirkliche Alternative.

    Immerhin liege ich trotzdem wahrscheinlich mit dem Buzz GTX vom Kostenniveau knapp unter meinem Caddy TDI, was für ein deutlich größeres und Leistungsstärkeres Auto schon ein Punkt ist.

    Mich ärgert am meisten, dass man doch so viel Recherche reinstecken muss, wo man günstig Energie bekommt. Das ist beim Verbrenner einfacher. Alleine das an der Ladesäule eben der Strom je nach Ladekarte/Anbieter unterschiedlich kostet.... Gerade für AC-Lader finde ich das extrem unübersichtlich.

  • Fuzz
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    • 21. November 2025 um 09:57
    • #5

    Finde ich super, StefanK - solche Initiativen braucht's. Ich stimme zu, dass es auch deutlich mehr AC-Ladesäulen für Laternenparker geben sollte - mit attraktiven Preisen. Bei Aldi hier um die Ecke kann man für 27 Cent Ad-hoc Laden (AC), das geht schon in die richtige Richtung...

    Bei unseren städtischen Ladesäulen würde ich mit EWEGo 62 Cent zahlen, für AC. Und frage mich, welche Ladekarte ich bräuchte, um dort am günstigsten zu Tanken. Der Anbieter ist wohl Vaylens, aber zum Tarif - keine Infos...


    Carcans33 40 Cent klingt mir teuer. Hast Du mal sowas wie Tibber angeschaut - also einen dynamischen Stromtarif? Ich zahle da nachts eher 30-35 Cent, manchmal auch nur gut über 20 Cent (das sind dann lediglich Stromnebenkosten / Steuern). Eine PV-Anlage braucht es dafür nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Fuzz (21. November 2025 um 10:01) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fuzz mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • WouCH
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    • 21. November 2025 um 10:44
    • #6

    Bollenhut Mit deinem löblichen Versuch, des objektiven Vergleiches hast Du bisher nur negative Voten zu einem Aspekt des Ladeproblemes erhalten. Das ist geradezu die richtige Argumentation kein E-Auto zu kaufen.

    Überzeugungsarbeit ist eine heikle Sache, die leicht in die Hose gehen kann. Ich habe genügend lange in der Förderung erneuerbarer Energien gearbeitet und manche misslungene Argumentation gesehen und selber gemacht.

    Fazit: Nur eigene Erfahrungen weitergeben und nie über andere Schimpfen (auch wenn es berechtigt wäre).

    Id.buzz pro 2023 „Eichhörnchen“ (orange/weiss)
    Fahrleistung ca 12’000km/a; 195Wh/km SW Version 3.8

  • Carcans33
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    • 21. November 2025 um 10:48
    • #7

    Dynamischer Stromtarif schön und gut.... setzt ein SmartMeter vorraus. Der Einbau desselben scheiterte aber an der nicht Verfügbarkeit vom Mobilfunknetz im Zählerschrank...

  • WouCH
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    • 21. November 2025 um 11:05
    • #8

    Zu den Ladestationen: Gerade bei AC-Säulen sind noch viele unerfahrene Betreiber dabei und die machen dann Angstzuschläge. Das habe ich schon etliche male in Hotels und in meiner Wohngemeinde erlebt. Da lädt dann keiner und somit kann die Investition nicht amortisiert werden……

    Es fehlt ganz einfach die Routine.

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  • Hlsa
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    • 21. November 2025 um 11:20
    • #9

    Wir machten früher über 50% unseres Umsatzes mit Verbrennertechnik. Dementsprechend gab es dann viele Mitarbeiter, die ganz viele Gründe fanden, weshalb das E-Auto scheitern würde. Wenn wir aus der GF dann versuchten klar zu machen, dass dem nicht so ist, glaubten uns viele nicht.

    Was für ein göttliches Bild, als ich dann als Vielfahrer das erste Mal mit meinem Buzz vorfuhr. 8) Mein größter Erfolg: neulich kam BMW-6Zylinder-Diesel-Andreas zu mir und fragte, ob er denn auch an eine Betriebs-Wallbox darf, wenn er umsteigt ... (er darf).

  • Sebastian
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    • 21. November 2025 um 11:38
    • #10
    Zitat von Carcans33

    Tatsächlich sind die Preise an öffentlichen Ladern aktuell echt ein Argument gegen BEV...

    Würde ich so nicht unterschreiben. 39 ct/kWh DC ist überall drin (ja, mit Grundgebühr aber eben überall verfügbar über diverse Anbieter und ab der 2. Ladung / Monat i.d.R. Break Even), über 49 ct/kWh kommt man eigentlich nur wenn man mal abweicht und auch das lässt sich oft gut steuern.

    Ich habe mein erstes Jahr ausschließlich extern geladen und war 2023/2024 dennoch <5 ct/km.

    Zitat von Carcans33

    Gerade für AC-Lader finde ich das extrem unübersichtlich.

    Aktuell empfehlenswert, Vertrag bis Ende 2026 über ESB ohne Grundgebühr und statisch 49 ct/kWh an sehr vielen AC-Ladern. Das geht sicherlich punktuell noch besser, ist aber eine durchaus brauchbare Lösung für Laternenparker. Zudem eine solide "immer dabei" Karte, auch hier gab es in der Vergangenheit noch bessere Preise aber da wird der Markt sich kommendes Jahr nochmal bewegen denke ich.

    ESB Ladekarte: Zugang zu über 400.000 Ladepunkten europaweit - ESB

    Zitat von Carcans33

    Dynamischer Stromtarif schön und gut.... setzt ein SmartMeter vorraus.

    Nein, es reicht ein intelligentes Messystem mit IR-Schnittstelle und ein Tibber-Pulse. Läuft so bei mir problemlos. Ja, es braucht dann WLAN am Zählerschrank, der ist hier im Keller und die Wohnung im 4. OG. Lösung war im Rahmen der Wallbox-Installation noch 2 zusätzliche Steckdosen neben dem Zählerschrank zu installieren und per PowerLAN eine Verbindung herzustellen. Letztere wird im Januar genutzt um nun endlich auch ein echtes Smart Meter zu installieren - mit LAN-Anschluss.

    Zitat von Carcans33

    Der Einbau desselben scheiterte aber an der nicht Verfügbarkeit vom Mobilfunknetz im Zählerschrank...

    Generell werden für die Smart Meter Gateways inzwischen häufig Antennenverstärker und/oder Außenantennen verbaut, das wird früher oder später in der Breite kommen müssen - spätestens wenn die ganzen restlichen Ferrariszähler ihre Eichgültigkeitsdauer erreicht haben (max. 16 Jahre soweit ich weiß) und das dauert in vielen Fällen gar nicht mehr so lange.

    Hier ist es übrigens auch eine Frage des Messtellenbetreibers. Mein eigentlich zuständiger Messstellenbetreiber (ein Ableger der Stadtwerke) bietet keine Smart Meter mit LAN-Anschluss an, Tibber wiederum arbeitet mit Inexogy und die haben es explizit im Programm - bevorzugen jedoch natürlich Mobilfunk wenn möglich.

    Der Vorteil, mit Smart Meter schauen was der lokale Versorger an dynamischen Netzentgelten (Modul 3) anbietet - das lohnt sich dann Nachts oft weil der Preis nochmal 3-8 ct/kWh runter geht (hier aktuell 4,5 ct/kWh, im kommenden Jahr wird neu gewürfelt).

  • Sebastian
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    • 21. November 2025 um 12:02
    • #11
    Zitat von Bollenhut

    Im Sommer mit rund 10 kWh/100km, meine Ansage: mit unserem Mii fahren wir mit Energiekosten von einem Euro pro 100 km. Uff, Ruhe. Argumentation: entgangene Einspeisevergütung pro kWh der PV = rund 10 Cent x 10 kWh = 100 Cent/1Euro.

    Was mir bei diesen Berechnungen (nicht nur hier) immer wieder fehlt - weder die Amortisation der PV-Anlage, noch die Opportunitätskosten sind dabei berücksichtigt. Wenn wir ehrlich etwas vorrechnen wollen und überzeugen wollen, muss man auch so ehrlich sein und diese Kosten realistisch einpreisen. Schön rechnen und tolle Zahlen kreieren ist halt einfach...

    Ja, am Ende ist ein EV mit PV noch immer deutlich günstiger als ein Verbrenner, das bestreitet niemand der rechnen kann. Nur würde mich in deinem Fall hier mal die ehrliche Gesamtrechnung im Vergleich interessieren. Auch mit der Einspeisevergütung ist ja immer auch der Zeitpunkt der Inbetriebnahme relevant, gleiches gilt für §14a EnWG und damit verbundene Themen. Die Frage wird bspw. in Zukunft sein, wie weit man zur Mittagszeit überhaupt noch einspeisen darf ohne Strafe zu zahlen. Auch das wird ein Thema für Menschen die erst noch auf den PV/EV-Zug aufspringen werden. Zahlen mit Altsystemen sind daher kritisch zu sehen im direkten Vergleich, was sie jedoch machen können - aufzeigen was bereits hätte gespart werden können und ich glaube ehrlich gesagt das ist eins der Argumente bei denen man Leute noch bekommt.

  • Eurovan
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    • 21. November 2025 um 13:07
    • #12
    Zitat von Bollenhut

    Wenn die (momentane) Technik es erlauben würde, den Energiegehalt z.B. meines T4-Tanks mit 90 Litern Diesel als elektrische Energie zu speichern, entspräche diese Kraftstoffmenge ca. 900 kWh.

    Wie bekommst Du 90l in einen T4 Tank? Ich habe einen Diesel- und einen Benzin-T4, die haben jeweils nur 80l Tanks

  • Bollenhut
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    • 21. November 2025 um 13:14
    • #13
    Zitat von Eurovan

    Wie bekommst Du 90l in einen T4 Tank? Ich habe einen Diesel- und einen Benzin-T4, die haben jeweils nur 80l Tanks

    ...nach Kanisterbetankung und dann bis zur Halskrause glaube ich mich zu erinnern, dass das um die 90l waren.

  • IDSpaß
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    • 21. November 2025 um 13:35
    • #14

    Die Nummer mit den „Kosten“ beim Elektroauto kann man sich sparen. Wer heute noch gegen E-Autos argumentiert, macht das nicht wegen der Stromrechnung. Das ist Kopfkino. Festgefahren. Die gleiche Nummer wie immer, wenn eine neue Technik anklopft.

    Ich hab das jetzt ein paar Jahrzehnte mitgesehen. Beim PC war’s angeblich alles Spielkram. Beim Handy hieß es „brauch ich nicht“. Beim Internet „setzt sich nie durch“. Beim Smartphone „ja gut, aber mein Nokia reicht“. Ergebnis: Alle haben irgendwann doch gewechselt. Nicht, weil jemand ihnen die Kosten vorgerechnet hat, sondern weil die Realität sie überrollt hat.

    Genau so läuft es beim Elektroauto. Wer heute dagegen ist, bleibt dagegen, bis er merkt, dass der alte Film nicht mehr funktioniert. Zahlen ändern da nichts. Umpolen passiert nicht im Kopf, sondern erst im Alltag. Und dann heißt es wieder: „Hab ich ja schon immer gesagt, dass das kommt.“

  • Nuck Chorris
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    • 21. November 2025 um 14:43
    • #15
    Zitat von Sebastian

    Tibber wiederum arbeitet mit Inexogy

    Da bin ich auf deine Erfahrungen gespannt. Weder bei Tibber noch bei Inexogy ist ja nachzulesen, was die eigentlich als Messstellenenbetreiber an Gebühr nehmen. Ich hab dann ein Ticket bei Tibber aufgemacht und sie haben geschlagene zwei Wochen gebraucht, im mir die Infos rauszusuchen.
    Rechnet sich für mich nicht, ich bleib' erst mal beim Pulse. Wenn mein Netzbetreiber so weiter macht braucht der noch 5-10 Jahre, um mich mit einem SmartMeter zu versorgen 🐌

    Ja, ich weiß, dass sie verpflichtet sind. Aber das wird sie nicht so jucken, dass sie schneller werden.

  • HUKoether
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    • 21. November 2025 um 15:04
    • #16

    Der Wechsel zum eAuto muß nach und nach mit steigender Weisheit erfolgen, nicht per Zwang. Zwang erzeugt Sturheit, was absolut nicht hilfreich ist. Verbohrte Elektrofetischisten sind auch keine Hilfe! Realistische Aussagen und eigene Erfahrungen führen am Ende am nachhaltigsten... zum eAuto...

    Grüße aus dem Eichsfeld, HUK

    Enyaq ist weg;(, ID.Buzz LWB hat übernommen...:)

    Nichts auf der Welt kann "Sinn machen", wohl aber kann es sinnbehaftet oder sinnvoll sein.

  • steehl
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    • 21. November 2025 um 15:12
    • #17

    puh, da habt ihr ja viele Themen gleichzeitig am Start.


    Thema günstiges Laden und Strom zu Hause: Ich bin mit Maingau happy. Das war für meinen Standort (Stuttgart) der günstigste undynamische Stromanbieter vor gut einem Jahr. ich zahle aktuell 30,4x cent pro kWh und bekomme dann mit der Maingau Karte AC extern (fast) überall zu 49 und DC bei einigen (inkl Ionity) für 52, sonst und im Ausland so gut wie immer für 62ct. Das finde ich in Summe ganz ok.

    Thema Einstellung zu EVs. In meinen Gesprächen geht es nie um die Kosten, sondern immer um Reichweite, Ladezeiten und Infrastruktur. Bei der Infrastruktur hilft es immer, einen Bildschirm einer Ladeapp zu zeigen. Dann sind die Leute von der Vorstellung, es gäbe nicht genug Lader, geheilt ;-). Neulich mal besonders lustig. "Ich habe Familie in Italien, in dem Dorf gibt es keine Ladestation" App raus, Ort gesucht, 6 DC und 20 AC Lader gefunden. Argument erledigt.


    Und zwar nicht mit dem Buzz, aber mit der vor der Tür stehenden neuen Generation auch deutscher Autos wie CLA oder BMW ix5 sind die Themen Reichweite und Ladegeschwindigkeit auch erledigt. Damit haben dann >90% der Leute für ihre Nutzungsprofile keinen Grund mehr. Wenn man sagt "in 10 Minuten 300km geladen" sind die Bedenken nicht mehr rational haltbar. Der Rest ist "Traditionsbewusstsein", was die freundliche Form von "Bockigkeit" ist.

  • JensG
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    • 21. November 2025 um 15:19
    • #18

    Wenn jetzt alle E-Autos wollten, würde die Preise explodieren und die Verfügbarkeit in den Keller gehen. Das ist ein Prozess, wie jede Einführung von etwas Neuem. Wir sind nun in der frühen Mehrheit, wenn man den Anteil der Neuzulassungen sieht ...


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    Aktuell Skoda Enyaq 80, ID3 Pro - ID.Buzz Pro KR 6-Sitzer in weiß/grün bestellt, Auslieferung im Q1/2026

  • Eurovan
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    • 21. November 2025 um 15:35
    • #19
    Zitat von IDSpaß

    Die Nummer mit den „Kosten“ beim Elektroauto kann man sich sparen. Wer heute noch gegen E-Autos argumentiert, macht das nicht wegen der Stromrechnung. Das ist Kopfkino. Festgefahren. Die gleiche Nummer wie immer, wenn eine neue Technik anklopft.

    Naja, so pauschal kannst Du das nicht sagen

    Mein T4 kostet Versicherung (Vollkasko)+Steuern im Jahr 450€ Kundendienst: Alle 2 Jahre 120€ und fährt mit Autogas ca 12€/100km,

    Beim ID. Buzz kostet die vergleichbare Versicherung 850€, Kundendienst alle 2 Jahre ca 500€

    Verbrauch ca 21KW a 39ct (bei mir zu Hause) = 8.19 € /100km (im Winter höchstwahrscheinlich mehr, heute hatten wir -9 Grad, und waren, wie so oft kältester Ort in Deutschland)

    Wären bei 10.000 km Fahrleistung im Jahr: 1770 (Bus) zu 1919 (BUZZ) (im Sommer)

  • HUKoether
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    • 21. November 2025 um 15:41
    • #20

    Ich habe heute Vormittag, nach einigem Streß mit der TI (Telematik Infrastruktur bei Ärzten), ein Notebook bei Kunden, einem Senioren-Ehepaar ausgeliefert. Dabei erkläre ich unter Anderem auch, wie man den Akku behandelt (das Notebook bietet die Begrenzung auf einen Ladestand und auch die Funktion, daß erneutes Laden nur bei Unterschreitung eines weiteren Standes erfolgt). Dabei kommt dann auch mein Hinweis, daß ich das Auto im Regelfall nur auf 60% lade, aus gleichem Grund. Es kommt wie es kommen soll, die Reaktion -> "...das wäre auch was für uns...." und ."..darüber haben wir auch schon nachgedacht". Damit ist das "Samenkorn" gelegt und das Interesse wächst.

    Und ja, es geht nicht nur um die Reichweite (Stammtisch), es geht um alles rund um die Technik, weil die "Nicht-Stammtischler" sind interessierter und man ist erstaunt, was in meinem heutigen Fall Leute ü80 noch alles draufhaben, an Fragen...

    Grüße aus dem Eichsfeld, HUK

    Enyaq ist weg;(, ID.Buzz LWB hat übernommen...:)

    Nichts auf der Welt kann "Sinn machen", wohl aber kann es sinnbehaftet oder sinnvoll sein.

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