hat sich mal jemand mit dem Thema bi- direktionales beschäftigt
Der buzz solls ja können, aber man braucht wohl zwingend das Hauskraftwerk S10 E Compact von E3/DC , ernsthaft ? ![]()
Würd bedeuten das man mit einer anderen Bestandsanlage raus ist..
hat sich mal jemand mit dem Thema bi- direktionales beschäftigt
Der buzz solls ja können, aber man braucht wohl zwingend das Hauskraftwerk S10 E Compact von E3/DC , ernsthaft ? ![]()
Würd bedeuten das man mit einer anderen Bestandsanlage raus ist..
Hallo,
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ja, das fasst es sehr gut zusammen
Wie schon woanders hier geschrieben: Vergesst einfach Bidirektionales Laden, einfach den LFP-Hausspeicher dafür nehmen. Der ist um Welten billiger (kleiner gleich 100€/kWh), robust für viele Zyklen und ihr seid nicht vom Auto abhängig. Klappt mit meinen 140kWh LFP Speicher super. NMC aus dem Buzz ist dafür einfach nicht ausgelegt, deswegen hält sich VW und andere Hersteller da auch mit dem Marketing zurück.
Ich bin der gleichen Meinung.
Die extra Hardware kostet mehr als ein eigenständiger 10 kwh Akku fürs Haus.
140kwh sind fürs Haus dann aber doch eher zu viel oder?
140kwh sind fürs Haus dann aber doch eher zu viel oder?
Kommt ganz auf die verbaute PV und die Verbrauchskurve an.
Ja, wohl auch ein Thema, welches sich in der Theorie erstmal richtig gut anhört bzw. angehört hat, in der Praxis dann aber doch nicht ganz so "clever" ist, einfach schon aufgrund der unterschiedlichen Akku-Chemie-Varianten.
Wir haben ein E3DC-Hauskraftwerk, welches technisch dazu in der Lage wäre, aber die Wallbox muss auch stimmen. Alles in allem kann man, gerade bei den Bidi-Beschränkungen (10.000 kWh/4.000 Stunden), deutlich besser zu richtigem Hausspeicher greifen, wie auch hier schon erwähnt. Für die meisten Anwender reichen hier deutlich kleinere Akkupacks, als die, welche im E-Auto verbaut sind.
Ich war auch lange wirklich "hyped", was das Thema angeht, nach intensivem Einlesen und der Unfähigkeit der Politik, diese Thematik vernünftig zu lösen, habe ich mich davon aber erst einmal wieder verabschiedet, auch, wenn viel Voraussetzungen bei uns schon gegeben sind/wären. In meinen Augen ist der Begriff "Bidirektionales Laden", unter den momentanen Rahmenbedingungen, ein reines Marketing Wort, wie etwa allzu oft der Begriff/das Schlagwort "KI".
Die Idee an sich ist ja erst einmal löblich und auch naheliegend. Also auf den ersten Blick...![]()
Fazit: das bidirektionale Laden ist wohl bestenfalls ein Werbegag.
Ich frage mich, wieviel Lebenszeit man bei VW darauf verwendet hat und wieviele Leute man mundtot machen musste, die gesagt haben: „he, Moment mal, das ergibt doch so gar keinen Sinn!“ - Vermutlich war da die Strategie-Vereinbarung mit Hager schon unterschrieben …
Es ist auch noch nicht gelöst, wie verhindert werden kann, dass ich den Strom aus meinem Dienstwagen ins Haus schiebe und dann auf der Arbeit wieder nachlade. So könnte man am Tag sicherlich locker einen Euro generieren.
Es ist auch noch nicht gelöst, wie verhindert werden kann, dass ich den Strom aus meinem Dienstwagen ins Haus schiebe und dann auf der Arbeit wieder nachlade. So könnte man am Tag sicherlich locker einen Euro generiere
machst du sowas wirklich?
Ich denke, das war nur ein überspitzter Witz...
Aber um solche Dinge geht es bei den gesetzlichen Regelungen. Bis das alles abschließend geklärt ist, bleiben wir bei den Begrenzungen 10.000 kWh/4.000 std.
Und ja, solche Leute wird es zu 100 % geben. Solche Leute sind ja mit ein Grund, warum die ganzen kostenlosen Ladesäulen vor Supermärkten/Möbelhäusern etc. abgeschafft werden/wurden bzw. immer weniger werden. Ich selber kenne jemanden, der seinen Tesla (fast) jeden Tag an eine kostenlose Ladesäule gestellt hat, obwohl er pro Fußweg bis nach Hause 25-30 Minuten laufen muss. Nur, um dann überall erzählen zu können, dass er komplett kostenlos fährt/lädt. Das führt zu Unmut bei den Leuten und bevor man sich als Firma allzu sehr damit auseinandersetzt und versucht es zu verhindern, schafft man es lieber ab. Das in Kombination mit den gestiegenen Energiekosten führt dann zu solchen Ergebnissen.
Es sind doch immer einige wenige, die es dann für die Allgemeinheit versauen. Daher bin ich davon überzeugt, dass es bei beim bidirektionalen Laden genügend Menschen geben wird, die es, sofern möglich, ausnutzen. Egal, ob die Art der Stromnutzung für die verwendete Akkutechnologie auch wirklich geeignet ist.
Nee ich mache das nicht. Das Theater mit der nötigen Hardware etc war mir eh zu viel und ich bin in meinen mittelständischen Unternehmen auch sehr loyal eingestellt. Aber die Problematik besteht natürlich. Das wollte ich damit nur sagen. Und es sind im Jahr so auch schnell 400€ netto die so erschlichen werden könnten. Also nicht ganz wenig. Dazu kommt ja noch das der Strom, der über unsere wallbox geht soweit ich weiß auch noch gefördert wird. Also doppelter beschiss am Staat.
Es ist glaube ich im gesamten Stromnetz ein Vorteil, wenn Spitzen in die Autos geschoben werden können. Besonders dann wenn so gut wie jedes angeschlossene Auto als Puffer dienen könnte. Dafür ist es sicherlich gut aber schwierig zu regulieren und zu vergüten.
Ich fand bidi super - von der Idee her. Dann kam unsere PV-Anlage mit 14 kWh-Speicher. Das ist ja nun nicht riesig, reicht aber so gut, dass der Hausakku aktuell morgens noch ca. 60 Prozent voll ist und wir seit März keinen Strom mehr gekauft haben. Auch nicht für das kleine e-Auto. Im Winter werden wir an manchen Tagen wieder Strom kaufen müssen und eine Wärmepumpe kommt irgendwann auch nochmal. Ich sehe aber auch dann nicht, wie bidi helfen würde, insb. weil dann große Batterien ja schon garnicht voll werden...
Das ist nun aber ja eine persönliche Betrachtungsweise. Der Vorteil von bidi soll ja die Netzdienlichkeit sein - sprich: das Auto gibt abends Strom ab, wenn die Last der Häuser (im Allgemeinen) sehr hoch ist und lädt dann wieder, wenn viel Strom im Netz vorhanden ist (also morgens zwischen 3-4 Uhr...). Damit dass aber funktioniert, müsste die Infrastruktur ja sehr flächendeckend zur Verfügung stehen und genutzt werden, oder? Bis dahin ist's aber sicher noch ein weiter Weg. Da sehe ich eher, dass es "Pufferspeicher" im Netz geben wird, z.B. aus alten Autobatterien.
Insbesondere müsste die Vergütung halt auch entsprechend sein, und nicht sowas wie 5 Cent/kWh, wenn ich beim höchsten Strombedarf Strom zur Verfügung stelle.
Und ja, solche Leute wird es zu 100 % geben. […]
Auf jeden Fall. Da sind dieselben, die in der vorherigen Fzg.-Generation „Plug-In-Hybrid“ nur mit Diesel gefahren sind, weil sie ja vom Fuhrpark-Manager eine Tankkarte hatten, während der Strom zuhause ja was kostet.
Aber die vegünstigte Dienstwagensteuer wurde mitgenommen 😉
Es geht darum klarzumachen, dass der Rechtsrahmen fürs bidirektionale Laden noch nicht steht. Bisher gab es nur Modellversuche, nichts ist endgültig geregelt. Erst wenn mehrere Anbieter für Strom und Hardware einsteigen, kommt Bewegung rein. Dieses Jahr passiert da nichts mehr. Aber falls das Thema in drei oder vier Jahren Fahrt aufnimmt, könnte es Wettbewerb geben und eventuell wird es dann richtig spannend. Es jetzt bereits abzumoderieren finde ich voreilig.
Da stimme ich zu, IDSpaß. Alles was hilft, Strom effizienter zu nutzen und zu speichern etc. ist gut und soll weiter verfolgt werden. Ob bidi dann ein Teil davon ist oder eben von großen "Netz-Pufferspeichern" ersetzt wird, wird sich weisen. Auch die benötigten dann aber ja die Fähigkeit zur bidirektionalen Stromversorgung.
Leute das Thema ist doch viel größer als eure private Wirtschaftlichkeitsrechnung! Der Vergleich mit dem klassischen PV heimspeicher der dumm im Keller sitzt hinkt extrem. Es geht nicht nur um V2H oder V2L sondern auch V2G - wenn das endlich rechtlich und technisch gewollt wäre, könnten wir einige teure und klimaschädliche Gaskraftwerke einsparen, Netze stabilisieren und massig Geld einsparen. Für die einzelnen lohnt es sich zusätzlich im besten Fall, gesamtgesellschaftlich wird aber vor allem ein Schuh draus bei steigender Rate an Elektrofahrzeugen und Elektrifizierung im Bereich Wärme usw
Da bin ich mal gespannt, wie lange die Politik braucht, um das ganze Thema dann mal nicht zentral sondern dezentral zu denken.
Wenn es dann politisch auf der Agenda ist und umgesetzt werden soll, müssen auch in den einzelnen Haushalten die Voraussetzungen geschaffen werden. Da bin ich mal gespannt, wie lange das dauert.
Du hast ja Recht, aber das sehe ich maximal auf gaaaanz lange Sicht kommen.
Die ganze Theorie ist höchst spannend, egal ob in kleinem Maßstab oder ganz großem gedacht.
In England ist man schon weiter:
Autohersteller BYD und der Stromanbieter Octopus Energy bieten in Großbritannien ein Paket an, das zu einem monatlichen Abopreis ein E-Auto samt bidirektionaler Wallbox und passendem Stromtarif bietet. Bei einer regelmäßigen Nutzung der Ladestation ist der Strom sogar inklusive.
Für mich wäre eine bi-di Wallbox interessant, um im Winter die verfügbaren dynamischen Stromtarife zu strecken. Von März bis Oktober kommen ich mit PV, 10kWh Hausbatterie, Wärmepumpe und 2 E-Autos mit den festen dynamischen Stromtarif super zurecht (brutto unter 20 cent) (Octopus und Netzbetreiber Westnetz Modul1+3). Im November, Dezember, Januar, Februar könnte dann ab und zu mein E-Auto als erweiterter Hausspeicher dienen. Da komme ich auch mit den Begrenzungen 10.000 kWh/4.000 Std. hin. Ein weiterer wichtiger Punkt wäre die Notstromversorgung im Winter.
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